Arbeitszeit

Der Mensch verändert sich täglich. Somit ist es unsinnig jemanden Lebenslang an eine Aufgabe zu binden. Wenn ein Mensch eine andere Aufgabe erfüllen will, so soll er dieses tun. Da das Wissen frei zur Verfügung steht, kann er sich jederzeit über eine neue Aufgabe informieren und sich dort einarbeiten, soweit er das nicht sowieso schon, durch die Änderung der Interessen, getan hat.

Weil sich kein Mensch mehr rentieren muss, kann das in jedem Alter geschehen. Das Alter für den 'Ruhestand' wird sich an seiner Gesundheit orientieren. Auch das ist unter dem Aspekt "jeder nach seinen Fähigkeiten" zu sehen oder dem Satz, "jeder soll so gut sein, wie er kann". Wenn eine Aufgabe gemäß den Interessen gewählt ist, wird man diese auch im Alter noch gerne tun, soweit es der Körper zulässt. Ansonsten wird man dort helfen, wo es eben noch geht, seine Erfahrung mit einbringen bzw. weitergeben. Somit verflüssigt sich auch diese Grenze zwischen Ruhestand und Arbeitsstand.

Die Arbeit ist nicht mehr lästiger Zwang. Vermutlich bis auf wenige notwendige Ausnahmen, die sich auf ein paar Stunden pro Monat beschränken. Somit wird der Unterschied zwischen Arbeitszeit und Freizeit recht gering, wenn überhaupt noch vorhanden sein.

Freizeit

Der technische Fortschritt wird es ermöglichen, viele Routinearbeiten durch Maschinen erledigen zu lassen. So würde sich der Anteil an Freizeit bereits erhöhen, betrachtete man die Situation mit heutigen Maßstäben, mit der Einteilung in Arbeitszeit und Freizeit. Wie aber bereits im Artikel "Arbeit" beschrieben, verschmelzen Freizeit und Arbeitszeit, da sich jeder die Tätigkeit, die er tun will, um seinen Beitrag zu leisten, selbst frei wählen kann.