Besitz

Da Besitz und Besitzdenken (Eigentumsdenken) weitgehend unnötig sind, wird dieses im Bewusstsein nach und nach verschwinden. Auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen wird dieses Denken verschwinden, ebenso wie die Sorge um die wirtschaftliche Sicherheit und die Notwendigkeit, deshalb eine Beziehung einzugehen oder sich innerhlab einer solchen irgendwelchen Machtstrukturen zu unterwerfen bzw. Abhängigkeiten einzugehen.

Besonders für Frauen, ist dieser Aspekt eigentlich hochinterssant. Studien zufolge ist wirtschaftlicher bzw. beruflicher Erfolg, was im herrschenden kapitalistischen System als ident angesehen werden kann, ist immer noch ein bedeutender Faktor bei der Partnerwahl. Das deutet auf eine mehr oder weniger unbewusste Planung der Versorgungssicherheit bzw. eine schwelende Unsicherheit diesbezüglich hin, von der einige Frauen glauben, sie mit einer entsprechenden Heirat beseitigen zukönnen.

In einer handelsfreien Gesellschaft ist die Versorgungssicherheit des Einzelnen nicht mehr vom Beruf abhängig, sie ist auf jeden Fall gewährleistet. Welche Kriterien, sollte das obige so stimmen, dann für die Partnerwahl ins Gewicht fallen ist noch offen. Vermutlich aber werden, wie bereits heute oft zu beobachten, die Körperhygiene, die Gesundheit und die geistigen Wesenszüge des/der potenziellen Partner(s) wesentlich an Bedeutung gewinnen.

Durch das Ausschleichen des Besitzdenkens werden Frauen von Männern (oder umgekehrt) immer weniger wie Besitz behandelt. Feminismus ist also nicht notwendig, da er sich weitgehend von allein etabliert, und zwar auf natürliche Weise in der richtigen Dosis. Ich hoffe, dass man darüber in dieser Zunkunft nicht mehr nachdenken muss. Ich hoffe aber auch, dass sich die Frauen lautstark zu Wort melden, sollte es anders sein.