Partnersuche - Frauen

Die hier gemachten Aussagen möchte man bitte nicht als für absolut alle Frauen geltend sehen. Hier hinein spielen eigene Erahrungen genauso wie Statistiken verschiedener Quellen, so dass sich die Aussagen durchaus auf den Mainstream beziehen lassen.

Frauen suchen wollen erobert werden. Der Grund dafür ist: sie suchen einen Beschützer und einen Ernährer. Und nur erfolgreiche (das heißt in unsererem Gesellschaftssystem im Normalfall 'gut Verdienende') Männer sind dieser Aufgabe gewachsen. Es geht aber nicht so sehr um Geld, sondern um die Versorgung. Diese Aufgabe des Versorgers wurde und wird heute noch Männern anerzogen. Diese Rolle wird dem Mann seit dem Neolithikum zugeschrieben und wurde vom Feudalismus, Kapitalismus und anderen Herrschaftssystemen dankbar aufgenommen. Wie stark hier die Wechselbeziehungen und -Wirkungen mit den Institutionen und Führungseliten der jüdischen Glaubensgemeinschaften beeinflussten lässt sich im Detail schwer nachvollziehen und dürfte nicht immer gleich gewesen sein. Jedoch ist es kein Zufall, dass das sich Staatsführung und Kirche im Patriarchat meistens einig waren.
Obwohl wir heute in einer Überflussgesellschaft leben, wird das beschriebene Männer-Bild, ganz im Interesse des Handels, in Werbung und Geschichten (Filmen, Büchern, etc) fortgeführt: Der kriegerische, führende Mann und die zurückhaltende, fügsame, sorgsame Frau. In dieses stereotype Rollenbild lassen sich aber auch die Frauen drängen, da es für diese oft recht bequem ist. Zunächst müssen sie sich keine Gedanken machen, wie sie einen potenziellen Partner richtig ansprechen sollen, schließlich ist es ja seine Aufgabe den ersten Schritt zu tun. Also soll er sich gefälligst was unterhaltsames einfallen lassen. Im Weiteren ist er dann der Versorger, der sich eben genau darum zu kümmern hat.

Betrachtet man die Rolle des großen starken, beschützenden Mannes der sich um alles kümmert genauer, so springt einem eine Ähnlichkeit mit der Rolle bzw. mit dem Idealbild eines Vaters für eine Tochter förmlich ins Auge. Bezieht man dann noch die Körpergröße mit ein, die in vielen Kontaktanzeigen und Wunschpartnerbeschreibungen erwähnt wird, verstärkt sich der Eindruck noch. Denn je nach Entwicklung des Mädchens entspricht der oft gewünschte Größenunterschied ungefähr dem einer 8 - 12 Jährigen Tochter zu ihrem Vater.

Es ist also nicht weit hergeholt in potenziellen Partnern einer Frau einen Vaterersatz zu sehen. Eben der Vater, der die Rolle des Beschützers und Ernährers in der Kindheit der Frauen innehatte und den sie sich auch für ihre (manchmal auch nur theoretischen) Kinder wünschen.

Inzest

Vater und Bruder sind sehr oft die einzigen Männer, welche Frauen bis zum Erwachsenenalter (nach alter Sitte und Moral sogar bis zu ihrer Hochzeit) (ungestraft) nackt sehen (dürfen). Wenn in den Medien über Inzest berichtet wird, geht es meist darum, dass ein Vater seine Tochter zu sexuellen Handlungen gezwugnen hat. Dass eine Tochter eine auch freiwillig eine intime Beziehung zu ihrem Vater haben kann wird totgeschwiegen. Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Den 'umgekehrten' Fall, die sexuelle Beziehung zwischen Mutter und Sohn 'gibt es' natürlich noch weniger als auf gar keinen Fall.

Jeder Fall von Inzest wird sofort als Missbrauch ausgelegt. Daher ist klar, das hier über die freiwilligen Verhältnisse kaum eine Zahl existiert, nicht einmal Vermutungen. Solche Gedankengänge werden als krank deklariert. Doch dabei liegt es auf der Hand, dass die Erziehung und die Gesellschaft solche Verhältnisse ja produzieren müssen. Wird doch der Vater im positivsten Licht dargestellt. Nicht selten wird die sexuelle Entwicklung von Kindern und ganz besonders von Mädchen auch heute noch ignoriert. Für viele Frauen sind Kinder, und wiederum insbesondere Mädchen, bis zur Pupertät asexuelle Wesen und bleiben es manchmal auch noch bis weit in deren Erwachsenenleben. Aber selbst beim Mainstream der Familien wird über Sexualität im Kindesalter nicht gesprochen, sie wird verleugnet, totgeschwiegen. Und plötzlich ist sie da, als hätte jemand einen Schalter umgelegt.

So kommt es, dass auch der Bruder nicht weiß, dass es der Schwester, körperlich wie emotional, weh tun könnte, wenn er sie zu solchen Handlungen zwingt. Als Mann muss er ja Führungsrolle übernehmen und sich behaupten, sich und seinen Willen durchsetzen. Rücksicht auf andere ist weniger gefragt (ganz im Sinne des Kapitalismus).

Es wird Kindern eine Angst vor Sexualität impliziert, da sie ja etwas 'sündiges', etwas schmutziges sei, das versteckt werden muss. (Im Gegensatz dazu wird das Töten von Menschen des Großvaters und des Sohnes wärend Kriegeinsätzen als Heldentaten dargestellt; siehe auch "Falsche Schwerpunkte" und http://www.geschichteinchronologie.ch/ps/frauenprobleme/Olbricht01_busenprobleme-maedchen-frau.htm)

Doch in der Natur geschieht höchst selten etwas schaltermäßig.

Aus einem anderen Blickwinkel ...

... wird ebenfalls ein Schuh draus: Frauen suchen sich Männer, bei denen sie sich geborgen fühlen. Es ist das Ziel vieler Frauen, bei Männern während einer Beziehung Beschützer-Gefühle zu wecken. Beim Mann werden da natürlich auch Vaterinstinkte berührt. Diese beschützte Person ist dann bereit, mit dem Beschützer Sex zu haben. Sicher gibt es dann viele Männer, die daraus ableiten, dass sie für ihren Schutz Anspruch auf sexuelle Handlungen der Beschützten haben. So ergibt sich dann für einige ein entsprechendes Verhältnis zur Tochter oder zu anderen 'Schutzbefohlenen' (Lehrer, Erzieher, etc.) Dass das in der Gesellschaft so nicht anerkannt ist, wissen die Männer jedoch. Daher die Heimlichkeit. So werden Mädchen wie auch Knaben zu sexuellen Handlungen gezwungen und die Männer, als Bestimmende im Haus, dazu gebracht, dass sie Frauen zu sexuellen Handlungen zwingen (dürfen). Sie sind ja das Familienoberhaupt und haben (angeblich) dazu ja dann das Recht.

Der Mann besitzt also eine Familie, genauso wie ein Auto, ein Haus, einen Besen. Bei der Heirat wurde die Frau zu seinem Eigentum. Seine ganze Familie ist sein Eigentum.

So wird der Eigentumsgedanke, nicht nur des Kapitalismus, sondern des Handels überhaupt, bis hinein in die Familien getragen, mit all seinen katastrophalen Folgen. Und nicht nur mit Unterstützung der Kirche, bei denen viele dann eigentlich zuflucht suchen, sondern sogar auf ihre Initiative hin. Vergewaltigungen und Sexismus, auch innerhalb der Familie, werden also durch die Kirche selbst und ihr Gesellschaftsmodell initiiert. Die Gesellschaft, bereits blind diesen Dingen gegenüber, nimmt dieses Modell als "Orientierung" widerstandslos auf. Zum Einen aus Tradition (es war ja schon immer so), zum anderen aus Unwissenheit oder schlichter Ignoranz.

Diese Dinge abzustellen geht nur in einer handelsfreien Gesellschaft, in der das Eigentums- und Besitzdenken nach und nach verschwindet. Die Frage der Versorgung ist von vorne herein gelöst und somit, besonders für die Partnerwahl, nicht relevant. Geld und Status gibt es nicht mehr.